13. Dezember 2023

Weihnachtskonzert

Schon zu Beginn lag Vorfreude in der Luft: In der Sporthalle, die zum Saal mit Bühne umgebaut war, schmückten selbstgebastelte Sterne die Fenster, in den vorderen Reihen warteten aufgeregte Grundschüler auf den Beginn, und im hinteren Teil der Halle lockten Plätzchen und Kekse für später.

Den Auftakt bildete die Handglockengruppe. Genau zum richtigen Zeitpunkt läuteten die einzelnen Kinder ihre Glocke, sodass die Klänge harmonisch zur Melodie von Jingle Bells verschmolzen. Anschließend sangen alle Anwesenden englische und deutsche Weihnachtslieder, das Publikum bestaunte die Tanzgruppe und freute sich über die Chorbeiträge.

Im Theaterstück entdeckten die Sterndeuter einen unbekannten Stern – der in der Sporthalle an der Befestigung der Seile baumelte und sich sogar bewegte! – und sie folgten ihm durch die Wüste. Dort führten sie tiefgründige Gespräche. „Wir Menschen haben nur unsere eigenen Ziele im Kopf, für Gott ist kein Platz mehr.“

In der nächsten Szene sprachen die Hirten über den Messias, der bald kommen sollte. Nachts erwachten sie durch ein Licht und fanden Jesus in der Krippe. „Der Heiland in einer Futterkrippe? So hatte ich mir das nicht vorgestellt!“, brach es aus ihnen heraus.

Und doch: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er sich in einer Welt, die nur mit sich selbst beschäftigt scheint, einfach in eine Futterkrippe legt.

„Der Himmel kommt zu uns“ sang der Chor passend zum Theaterstück, und ein beschwingtes „Feliz Navidad“ mit allen Klassen auf der Bühne rundete das wunderschöne Konzert ab.

Stefanie Rapp
Redaktion